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Mir sage Nei! Die Region Basel gegen die «No Billag»-Initative

Argumente


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Die Initiative hätte einen Abbau des Service Public zur Folge. In Basel betroffen vom Abbau wäre auch das SRF-Regionaljournal und die Abteilung Kultur des Schweizer Fernsehens sowie das ebenfalls gebührenfinanzierte Tele Basel und Radio X.

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Wie in der Deutschschweiz würden auch Radio- und Fernsehprogramme in der Westschweiz, dem Tessin und der rätoromanischen Schweiz ebenfalls dramatisch reduziert oder eingestellt werden. Ein erheblicher Anteil der Gebühren wird in diese Sprachregionen transferiert. Profitieren würden lediglich ausländische Radio- und Fernsehsender.

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Die Annahme der No-Billag-Initiative hätte nicht nur Auswirkungen auf die SRG und ihrer Radio- und TV-Programme, sondern auch auf die dort arbeitenden Menschen. Gegen 6'000 Arbeitsplätze allein bei der SRG könnten verschwinden. In der Region wären gegen 350 Mitarbeitende betroffen.

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Mit der Versteigerung der Konzessionen würden sich finanzkräftige Investoren den Medienmarkt Schweiz kaufen, um ihre Interessen durchzusetzen. Eine unabhängige und vielfältige Medienlandschaft ist aber wichtig für die neutrale Meinungsbildung.

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Es ist falsch anzunehmen, dass Radio und TV im Falle einer Annahme der Initiative günstiger werden würden. Je nach Privatanbieter zahlt man alleine für ein Jahresabo für Sportübertragungen mehr als die 450 Franken Gebührengelder (ab Anfang 2019 sind es noch 365 Franken pro Haushaltung). Ein mit dem Programm der SRG vergleichbares Angebot wäre pro Kopf viel teurer als die heutige Abgabe.

6

Ältere Menschen sind im hohen Mass auf Berichte aus dem Radio angewiesen. Für diesen grossen Teil der Bevölkerung wäre ein Wegfall dieser Informationsquelle besonders einschneidend.

7

Hörbehinderte Menschen sind auf Fernsehprogramme mit Untertiteln oder Gebärdensprache angewiesen. Genau dies wird vom Staat für den Service Public vorgeschrieben und ist deshalb bei den meisten SRF-Programmen verfügbar.


Meinungen

Eine funktionierende Demokratie ist auf vielfältige, unabhängige Medien angewiesen. Mit der Annahme der No-Billag Initiative wären die SRG und ihre Radio- und Fernsehprogramme in ihrer Existenz bedroht. Dutzende von lokalen Fernseh- und Radioanstalten, die zum grösseren Teil über Gebühren finanziert sind, würden kaum überleben. Tausende von Arbeitsplätzen wären bedroht. Sprachliche, kulturelle und andere Minderheiten in der Schweiz könnten sich nicht mehr Gehör verschaffen. Ein solcher Kahlschlag ist unverantwortlich und hinterliesse eine Medienwüste.

Katja Christ

Die Initiative will nicht nur das heutige Inkassosystem abschaffen, sondern den gebührenfinanzierten Service public komplett verbieten. Dies ist keine zielführende Reform, sondern ein Kahlschlag, den ich klar ablehne!

Katja Christ Präsidentin und Grossrätin glp Basel-Stadt
Marc Bürgi

Die Initiative will den Bildungsauftrag, die Rücksicht auf andere Medien und die ausgewogene Berichterstattung unter Berücksichtigung unserer Sprache, unserer Kultur und der Kantone aus unserer Verfassung ersatzlos streichen. Damit aber unsere direkte Demokratie funktioniert, sind wir auf unabhängige, wahre und relevante Informationen angewiesen. Deshalb sage ich NEIN am 4. März 2018!

Marc Bürgi Präsident BDP Baselland
Andrea Herger

Ich will auch künftig Zwischentöne hören und nicht nur die lautesten Schreihälse und potentesten Geldgeber, darum: nein!

Andrea Heger Landrätin EVP Baselland
Balz Herter

Ich sage nein zum Angriff auf die Medienvielfalt und ja zu unabhängigem Qualitätsjournalismus.

Balz Herter Präsident und Grossrat CVP Basel-Stadt
David Jenny

Ein Totalabbruch eines (teilweise reformbedürftigen) Mediensystems innert neun Monaten verdient keine Unterstützung.

David Jenny Grossrat FDP Basel-Stadt
Samira Marti

Von «No Billag» profitieren nur Milliardäre, die die Schweizer Medienlandschaft systematisch aufkaufen und denen die unabhängige SRG ein Dorn im Auge ist.

Samira Marti Vize-Präsidentin SP Baselland
Jürg Stöcklin

Die Initiative ist extrem, weil sie die SRG und die vielfältige, unabhängige Medienlandschaft in der kleinteiligen Schweiz radikal in Frage stellt.

Jürg Stöcklin Grossrat Grüne Basel-Stadt
Heiner Vischer

Nur mit einem guten Service Public erhalten auch unsere älteren Mitmenschen wichtige Informationen des täglichen Lebens.

Heiner Vischer Grossrat LDP Basel-Stadt

Alle weiteren Mitglieder des überparteilichen Personenkomitees «Mir sage Nei! zu No Billag»: Heinz Aebi (Alt Landrat/Gemeindepräsident SP Baselland), Catherine Alioth (Grossrätin LDP Basel-Stadt), Daniel Altermatt (Landrat glp Baselland), Nicole Amacher (Grossrätin SP Basel-Stadt), Mustafa Atici (Grossrat SP Basel-Stadt), Elisabeth Augstburger (Landrätin EVP Baselland), Andreas Bammatter (Landrat SP Baselland), Rahel Bänziger Keel (Landrätin Grüne Baselland), Olivier Battaglia (Grossrat LDP Basel-Stadt), Martina Bernasconi (Grossrätin FDP Basel-Stadt), François Bocherens (Grossrat LDP Basel-Stadt), Oliver Bolliger (Grossrat BastA!), Beat Braun (Grossrat FDP Basel-Stadt), Florence Brenzikofer (Landrätin Grüne Baselland), René Brigger (Grossrat SP Basel-Stadt), Roman Brunner (Landrat SP Baselland), Linard Candreia (Landrat SP Baselland), Tim Cuénod (Grossrat SP Basel-Stadt), Béatrix von Sury d’Aspremont (Landrätin CVP Baselland), Jürg Degen (Alt Landratspräsident SP Baselland), Markus Dudler (Landrat CVP Baselland), Nicolas Eichenberger (Präsident JUSO Basel-Stadt), Mark Eichner (Grossrat FDP Basel-Stadt), Christoph Eymann (Nationalrat LDP Basel-Stadt), Felix Eymann (Grossrat LDP Basel-Stadt), Anita Fetz (Ständerätin SP Basel-Stadt), Harald Friedl (Grossrat Grüne Basel-Stadt), David Friedmann (Präsident FDP Grossbasel-Ost), Sara Fritz (Landrätin EVP Baselland), Raoul Furlano (Grossrat LDP Basel-Stadt), Raphael Furrer (Grossrat Grüne Basel-Stadt), Maya Graf (Nationalrätin Grüne Baselland), Beatriz Greuter (Grossrätin SP Basel-Stadt), Christian Griss (Grossrat CVP Basel-Stadt), Thomas Grossenbacher (Grossrat Grüne Basel-Stadt), Matthias Häuptli (Landrat glp Baselland), Manuela Hobi (Vize-Präsidentin CVP Basel-Stadt), Salome Hofer (Grossrätin SP Basel-Stadt), Patrick Huber (Vize-Präsident CVP Basel-Stadt), Sven Inäbnit (Landrat FDP Baselland), Oswald Inglin (Grossrat CVP Basel-Stadt), Beatrice Isler (Grossrätin CVP Basel-Stadt), Claude Janiak (Ständerat SP Baselland), Ronja Jansen (Vorstand JUSO Baselland), Nils Jocher (Vorstand JUSO Baselland), Urs Kaufmann (Landrat SP Baselland), Danielle Kaufmann (Grossrätin SP Basel-Stadt), Klaus Kirchmayr (Landrat Grüne Baselland), Jan Kirchmayr (Landrat SP Baselland), Alex Klee (Bürgergemeinderat SP Basel-Stadt), Andrea Knellwolf (Grossrätin CVP Basel-Stadt), Michael Koechlin (Grossrat LDP Basel-Stadt), Adil Koller (Landrat SP Baselland), Sebastian Kölliker (Grossrat SP Basel-Stadt), Dominique König (Grossrätin SP Basel-Stadt), Michelle Lachenmeier (Grossrätin Grüne Basel-Stadt), Martin Leschhorn Strebel (Einwohnerrat SP Riehen), Susanne Leutenegger Oberholzer (Nationalrätin SP Baselland), Steffi Luethi-Brüderlin (Grossrätin SP Basel-Stadt), Lisa Mathys (Grossrätin SP Basel-Stadt), Georg Mattmüller (Grossrat SP Basel-Stadt), Sasha Mazzotti (Grossrätin SP Basel-Stadt), Beatrice Messerli (Grossrätin BastA!), Jürg Meyer (Grossrat SP Basel-Stadt), Claudio Miozzari (Grossrat SP Basel-Stadt), Christian Moesch (Grossrat FDP Basel-Stadt), Marie-Theres Müller Landrätin BDP Baselland, Brigitte Müller-Kaderli (Präsidentin CVP Baselland), Marco Natoli (Präsident JCVP Basel-Stadt), Eric Nussbaumer (Nationalrat SP Baselland), Simon Oberbeck (Landrat CVP Baselland), Annemarie Pfeifer (Grossrätin EVP Basel-Stadt), Pascal Pfister (Grossrat SP Basel-Stadt),Rudolf Rechsteiner (Alt Grossrat SP Basel-Stadt), Franziska Roth (Grossrätin SP Basel-Stadt), Gert Ruder (Einwohnerrat SP Pratteln), Martin Rüegg (Landrat SP Baselland), Pascal Ryf (Landrat CVP Baselland), Helen Schai-Zigerlig (Grossrätin CVP Basel-Stadt), Silvia Schenker Nationalrätin SP Basel-Stadt, Stephan Schiesser (Landrat LDP Basel-Stadt), Marc Schinzel (Landrat FDP Baselland), Elisabeth Schneider-Schneiter (Nationalrätin CVP Baselland), Kathrin Schweizer (Landrätin Baselland), Tanja Soland (Grossrätin SP Basel-Stadt), Regula Steinemann (Landrätin glp Baselland), Lea Steinle (Grossrätin Grüne Basel-Stadt), Jeremy Stephenson (Grossrat LDP Basel-Stadt), Lotti Stokar (Landrätin Grüne Baselland), Diego Stoll (Landrat SP Baselland), Thomas Strahm (Grossrat LDP Basel-Stadt), Sandra Strüby-Schaub (Landrätin SP Baselland), Balz Stückelberger (Landrat FDP Baselland), Kaspar Sutter (Grossrat SP Basel-Stadt), Thomas Thurnherr (Geschäftsleitungsmitglied SP Baselland), Patricia von Falkenstein (Grossrätin LDP Basel-Stadt),Aeneas Wanner (Grossrat glp Basel-Stadt), Barbara Wegmann (Grossrätin Grüne Basel-Stadt), Kerstin Wenk (Grossrätin SP Basel-Stadt), David Wüest-Rudin (Grossrat glp Basel-Stadt), Michael Wüthrich (Grossrat Grüne Basel-Stadt), Sarah Wyss (Grossrätin SP Basel-Stadt), Tonja Zürcher (Grossrätin BastA!)

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